Sandra & Heiko Steinmann
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21.09.2017 | letzte Aktualisierung: 24.04.2017 |

 
Der Coton de Tuléar

Der Coton de Tulear - wenig ist über seine Herkunft bekannt und bis Heute ist diese Rasse in ihrer Ursprünglichkeit auf Madagaskar zu finden. Neben seinem bezaubernden Aussehen finden wir eine ganze Menge Verhaltenszüge im Coton die nicht allen Kleinhunderassen eigen sind. Sicherlich ist der Coton eine Arlamanlage auf vier Pfoten und kaum einem Cotonbesitzer wird es jemals gelingen sein Grundstück unbemerkt zu betreten - nur ist er eben kein "Kläffer" . Angeschlagen wird immer dann wenn er alleine ist oder für ihn völlig Fremde Personen kommen - aber nur kurz bis zur Kontaktaufnahme ..... dann geht er sofort seiner gewohnten , stets freundlichen Art nach undkümmert sich nur noch nach Aufforderung um die Neuen. Sein Grundwesen ist ruhig und ausgeglichen . Besonders hervorzuheben sei seine Robustheit - er ist kein und wird hoffentlich nie ein "Modehund" .... unsere Cotons beginnen nach wenigen Metern zu zappeln , will man sie auf dem Arm herumtragen - sie haben auf Abruf einen nicht in ihnen vermuteten Power. Zu jeder Zeit wird ein Coton in Sekunden von 0 auf 100 aufdrehen , im Spiel sowie auch beim Spazieren gehen - beendet man dieses Spiel - so ist er genau so schnell wieder auf 0 herunter. Cotons bestechen gerade zu dadurch "immer" gute Laune zu haben und zu jeder Zeit für einen Streich bereit zu sein.Womit man sich auseinander setzten muss ist ihre Anhänglichkeit - sie suchen ständig den Kontakt zu ihren Menschen - versuchen im Haus und Garten überall dabei zu sein und ruht man sich ein paar Minuten auf der Couch oder im Garten aus, dann liegt er auf dem Schoß - mit einer absolut gelassenen Selbstverständlichkeit.Wem diese Anhänglichkeit - oft als "Katzenhaft" bezeichnet nicht gefällt , der sollte Abstand von einem Coton nehmen. Auf der anderen Seite ist wohl gerade in dieser Anhänglichkeit die Ursache für eine , für uns immer phantastischen Eigenschaft , zu suchen ........ ein Coton de Tulear läuft beim Spazierengehen nicht weg, er entfernt sich nur unwesentlich von seinem "Menschenrudel" und hält dieses stets im Auge.

Etwas Aufwendig - wenn auch nicht sehr Zeitraubend - ist die Fellpflege. Ein Coton muss nicht Regelmäßig gebatet werden - an seinem Fell wird nie und zu keiner Zeit herumgeschnippelt.Wenn man es sich zur Gewohnheit werden lässt und ihn täglich bürstet und einmal die Woche gründlich kämmt - wird man wenig Probleme haben - vernachlässigt man dies , wird man Stunden verbringen bis man die Filzknoten entfernt hat.Es ist auch nicht Nötig sein Fell (Haare) besonders zu schonen - er darf alles auch bei Sauwetter spazieren gehen .....wird er wieder trocken, ist er wieder sauber. Sie sind sehr strapazierfähig und ausdauernd.

Auf den Bildern sehen sie ein paar Cotons wie man sie täglich um sich erlebt wenn man mit ihnen in der Familie lebt und auch wie sie aussehen wenn man sie für Ausstellungen fertig macht.

Die Rasse ist erst seit 1971 von der FCI anerkannt worden und deshalb noch recht Ursprünglich. Mit einer Größe von 22- 32m und einem Gewicht bis max. 6 kg ein echter Kleinhund. Ihre Fellfarbe ist weiß --- und Achtung auch die schönen gefleckten Welpen werden weiß!Wichtig ist das sie ein gutes Pigment haben - auch für ihre Gsundheit - die Nase sollte immer schwarz sein.

An Erbkrankheiten ist nicht viel bekannt - ein guter Züchter lässt seine Zuchttiere auf Augenerkrankungen untersuchen (ganz wichtig ) und ihre Kniegelenke (PL - Untersuchung) zusätzlich kann noch auf HD - die Hüfte der Zuchttiere geröntgt.

Der Coton de Tulear ist ein sehr gut geeigneter Familienhund der hervorragend mit Kindern zurecht kommt.

Heiko Steinmann www.mcmell.de