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21.09.2017 | letzte Aktualisierung: 24.04.2017 |

 
Hundehaftpflicht: Sicherheit für Hund und Halter

Haustiere haben nicht nur in Deutschland eine lange Tradition - rund um den Globus hält der Mensch Tiere in unmittelbarer Nähe. Kaum ein Tier ist dem Menschen aber so nahe gekommen wie Hund und Katze. Folgerichtig liegen beide auch auf den Plätzen 1 und 2 in der Beliebtheitsskala. Während sich der "Stubentiger" vor allem durch seine Unabhängigkeit auszeichnet bzw. hin und wieder die Krallen ausfährt, sind Hunde ausgesprochene Gruppentiere, die sich dem Menschen unterordnen.

Sicher einer der Gründe, warum gern beim Hund auch vom treuen Vierbeiner gesprochen wird. Allerdings steckt in jedem Hund immer noch ein Stück ungebändigter Natur. Für den Halter ist die Hundehaltung deshalb mit einer erheblichen Verantwortung verbunden. Letztere erstreckt sich aber nicht nur auf den Hund, sondern auch dessen Umfeld - speziell Schäden, welche der Hund verursacht.

Halterhaftpflicht: Sicherheit geht vor

Insbesondere große Rassen mit einer Schulterhöhe von mehr als 50 cm flößen Respekt ein. Schlägt diese in Angst um, kann es durchaus vorkommen, dass der falsch verstandene Spieltrieb des Hundes fatale Folgen hat. Beißt der Hund zu, ist Ärger vorprogrammiert. Denn in Deutschland spricht das Bürgerliche Gesetzbuch eine eindeutige Sprache. Halter können mit ihrem gesamten Vermögen für Schäden haftbar gemacht werden.

Noch teurer kann es werden, wenn der Hund Ursache für einen Verkehrsunfall ist. Dann drohen mitunter sogar Rentenzahlungen für Geschädigte - eine finanzielle Belastung über Jahre. Experten sehen daher den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung als wichtigen Schritt an, um der Verantwortung für den Hund im Alltag gerecht zu werden. Letztere Versicherung wird nötig, da die private Haftpflicht in der Regel die Haltung von Hunden ausschließt.

Bezüglich des Vertragsabschlusses haben Hundehalter heute die Qual der Wahl - viele Versicherer haben eigene Hundehaftpflichtversicherungen im Programm. Grundsätzlich muss die Absicherung für den Hund einigen Punkten genügen. Dazu gehört unter anderem eine ausreichend hohe Deckungssumme, die Absicherung von Mietsachschäden, eine Deckung für Schäden im Ausland sowie der Einschluss von Aufsichtspersonen (Stichwort Hundesitter).